Dialog·pause im Norden
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Porträt von Edmund Haferbeck
Staffel 2 · Folge 1 · Lübeck

Edmund Haferbeck

Lübeck

Was bringt einen Menschen dazu, den sicheren Weg auszuschlagen und sich bewusst für den Gegenwind zu entscheiden? Edmund Haferbeck hat genau das getan: Statt nach dem Agrarstudium in die Tierproduktion zu gehen, wurde er einer der bekanntesten Tierrechtler Deutschlands, war Umweltdezernent im Schwerin der Nachwendezeit und kämpft bis heute über das Verbandsklagerecht für jene, die keine Stimme haben. Im Gespräch erzählt er von seiner Rückkehr in den Norden, von Lübeck und Mecklenburg als Wahlheimat · und davon, warum sein „Ruhestand“ längst ein Unruhestand geworden ist, in dem er Linienbus fährt und als „Grüner Engel“ kranken Menschen im Klinikum Zuwendung schenkt.

Daraus entfaltet sich ein Gespräch über das, was uns als Menschen ausmacht: Altruismus und Gemeinwohl, die Balance zwischen den Generationen und die Frage, was vom Menschsein bleibt, wenn Wissen zunehmend an Maschinen übergeht. Edmund Haferbeck spricht über Mitgefühl als Haltung, über seine Ratschläge an junge Menschen und über die eine Maßnahme, die er sofort umsetzen würde. Lassen Sie sich auf ein Gespräch ein, das zum Nachdenken über Verantwortung, Verbundenheit und ein anderes Miteinander einlädt · mit Mensch, Tier und der Erde, die uns trägt.